Was treibt mich an?

Weitergehen, auch wenn es mal steinig und unbequem wird! Das ist vielleicht eine Eigenschaft, die mich ein wenig beschreibt – man mag es an mancher Stelle auch Idealismus nennen.

Wie das Bild vielleicht verrät, bin ich ein bekennender Fan des Harzes! Mich draußen mit den Wanderschuhen oder dem Fahrrad zu bewegen, ist eine meiner Leidenschaften. Als neugieriger Mensch probiere ich auch gerne Neues aus: Paddeln mit dem Kajak auf heimischen Flüssen, Klettersteige in den Alpen oder die eigene „Challenge“, alle Welterbestätten in Deutschland zu besuchen.

Neugierde und eine Prise Idealismus haben mich auch vor 30 Jahren in die SPD und kurze Zeit später in die Kommunalpolitik geführt. Inzwischen bin ich nicht nur Fraktionsvorsitzender der SPD im Samtgemeinderat, sondern auch Vorsitzender des Ortsvereins Samtgemeinde Baddeckenstedt. Es ist nicht so, dass ich diese „Ämterkonzentration“ angestrebt habe, sie kam auf mich zu und ich habe mich nicht weggeduckt, wenn Verantwortung zu übernehmen war. Das tue ich auch jetzt nicht, wo die Samtgemeinde Baddeckenstedt einen neuen Bürgermeister benötigt.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wertvoll und unverzichtbar das Ehrenamt für das Miteinander vor Ort ist. Eine wichtige Aufgabe ist es, dies wertzuschätzen und zu unterstützen! Gesellschaftliches Engagement gilt auch etwas anderem, was mir sehr am Herzen liegt: Malawi! Das Land im Südosten Afrikas ist eines der ärmsten der Welt und doch leben hier die liebenswertesten, freundlichsten und aufgeschlossensten Menschen, die mir bisher begegnet sind. Das Land, in dem unsere Söhne ihren Freiwilligendienst absolviert haben bzw. noch absolvieren, kann uns viel lehren – insbesondere über Menschlichkeit!

Sich in diesen Zeiten zur SPD zu bekennen, löst vielleicht Skepsis hervor und es ist keineswegs so, dass die vermeintlich große Bundes- oder Landespolitik auch bei mir immer nur Beifall findet. Aber auch hier gilt: Nicht wegducken, nur weil es mal steinig wird! Ich bin in die SPD eingetreten, weil sie zu den Werten passt, die mir mit auf den Weg gegeben wurden. Das gilt heute vielleicht mehr denn je: Gemeinsam ein klares Zeichen gegen rechtes Gedankengut, Intoleranz und Ausgrenzung setzen!